
Die zweieinhalbstündige Bahnfahrt mit einmal Umsteigen in Wiener Neustadt war gleich das erste kleine Abenteuer des Tages. In Wien angekommen, besorgten wir uns 24-Stunden-Tickets für die Öffis – und los ging’s!
Unsere erste Station war das Technische Museum im 14. Bezirk. Dort teilten wir uns in Gruppen auf und machten jeweils zwei bis drei Themenrallyes, um uns gezielt durch dieses riesige Museum zu bewegen. Gar nicht so einfach, manche Dinge zu finden – der Stromdieb oder der Spucknapf hatten es wirklich in sich. Dafür gab es unglaublich viel zum Angreifen, Ausprobieren und Staunen: winzig kleine Dinge wie eine CPU, aber auch riesige Exponate wie eine dampfbetriebene Lokomotive oder sogar ganze Flugzeuge. Eine besondere Mutprobe war der schwebende Korb eines Heißluftballons. Fast vier Stunden verbrachten wir im Museum – und niemandem wurde langweilig.
Zu Mittag ging es in den zweiten Bezirk in die Pita Box, wo wir mit richtig gutem vegetarischem Döner auf Seitanbasis belohnt wurden – eine echte Empfehlung! Danach fuhren wir mit der Bim zum Schwedenplatz und spazierten von dort zu Fuß über die Rotenturmstraße bis zum Stephansplatz. Die weihnachtlichen Lichter und die festliche Stimmung machten diesen Weg zu etwas ganz Besonderem.
Mit der U-Bahn ging es anschließend weiter zur Zieglergasse und zu unserem letzten Programmpunkt: dem Adventmarkt am Spittelberg. Zwischen kleinen Gassen, alten Häusern, warmem Lichterglanz und liebevoll gestalteten Ständen war es richtig gemütlich. Überall duftete es nach Weihnachtlichem, und die besondere Atmosphäre dieses Marktes machte den Tag perfekt.
Um 18:30 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von Wien. Müde (zumindest die Lehrer :-)), aber glücklich stiegen wir wieder in den Zug „ham noch Fürstenfeld“. Ein langer, intensiver und richtig schöner Tag im weihnachtlichen Wien ging zu Ende.