
Angereist sind wir allerdings schon am Montag am späten Nachmittag. Untergebracht waren wir als Selbstversorger in den Räumlichkeiten der Adventgemeinde Klagenfurt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Gastfreundschaft! Ebenso möchten wir uns herzlich bei allen Familien bedanken, die uns mit reichlich Essen versorgt haben – wir wurden wirklich wunderbar beschenkt.
Jeden Tag nahmen wir die rund einstündige Fahrt zur Piste und wieder zurück gerne in Kauf. Die Anfängergruppe war erneut auf der Simonhöhe unterwegs, während die Snowboarder und fortgeschrittenen Skifahrer die Turracher Höhe unsicher machten. Unterstützt wurden wir dabei von Fritz Radacher und Markus Piesslinger als staatlich geprüfte Skilehrer – ein ganz großes Dankeschön für euren Einsatz!
Das Wetter meinte es besser mit uns als angekündigt. Jeder einzelne der drei Tage war überwiegend sonnig – ein Wintertraum fast wie aus dem Bilderbuch, fast schon kitschig schön. Strahlend blauer Himmel, glitzernder Schnee und viele lachende Gesichter prägten diese Tage.
Leider blieb uns auch eine ernste Situation nicht erspart: Nach einem Sturz mussten wir einmal die Bergrettung verständigen. Für den betroffenen Schüler waren die Skitage damit leider schon zur Hälfte beendet. Wir sind Gott jedoch von Herzen dankbar, dass es nicht zu einer schweren Rückenverletzung gekommen ist, sondern „nur“ zu einer schmerzhaften Prellung des Wirbels. In solchen Momenten spürt man, wie schnell aus Freude Sorge werden kann – und wie kostbar Bewahrung ist.
Trotz allem waren es wunderschöne Stunden auf der Piste. Alle haben Fortschritte gemacht: in der Technik beim Skifahren und Snowboarden, im gegenseitigen Rücksichtnehmen, im vorsichtigen Fahren – und ja, sogar im ganz alltäglichen, etwa darin, die Türen nicht einfach hinter sich ins Schloss fallen zu lassen ?
Drei intensive, sonnige Tage voller Bewegung, Gemeinschaft und Dankbarkeit bleiben uns in bester Erinnerung.