
...spontan ins Museum Pfeilburg (Stadtmuseum Fürstenfeld), wo wir in die Geschichte der Stadt eintauchten – mit einem besonderen Fokus auf die Türkenbelagerung.
Los ging es in einem Raum, der fast wie aus einem Mittelalterfilm wirkte: Waffen, Gegenstände und viele spannende Details – und mitten darin wartete unsere Führerin, die uns die nächsten eineinhalb Stunden mitnahm. Am Boden war unter Glasplatten ein beleuchtetes Modell der Stadt Fürstenfeld aus früheren Jahrhunderten zu sehen. Besonders lustig (und überraschend herausfordernd) war es, heutige Gebäude wiederzuerkennen: Manchmal lagen wir richtig, manchmal komplett daneben – aber genau das machte es so spannend. Danach sahen wir einen kurzen Film über die Wurzeln und das Wachstum der Stadt. Von dort aus kamen wir ins Gespräch darüber, wie Kinder im Mittelalter lebten – oft in einer sehr kleinen Welt, in der man kaum über das eigene Umfeld hinausblickte. Anschließend schlenderten wir durch die Ausstellungsräume, die wirklich kindgerecht und kurzweilig gestaltet sind: vom Mittelalter mit Schilden und Waffen bis in die Neuzeit – mit Gegenständen wie Zigarren aus der ehemaligen Tabakfabrik, Seifen, Volksempfängern und vielem mehr.
Zurück in der Schule wartete gleich das nächste Highlight – diesmal für alle, auch für unsere Volksschüler: drei intensive Stunden Erste Hilfe mit Ralston, unserem Native Speaker. Mit Theorie und vielen praktischen Übungen lernten und festigten wir die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Besonders eindrücklich waren am Ende gespielte Übungssituationen, bei denen nicht nur Wissen gefragt war, sondern Ruhe, Übersicht und Teamarbeit. Genau solche Momente zeigen: Lernen kann sehr real werden – und richtig wertvoll.