
Wie schon in den vergangenen Jahren wurden wir herzlich empfangen – viele Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich im Gemeinschaftsraum versammelt und warteten schon gespannt, als wir ankamen.
Unser Chor und Orchester gestalteten ein einstündiges Adventsprogramm: Gemeinsam gesungene Lieder wechselten sich mit Instrumentalstücken ab. Harfe, Geige, Kontrabass, Querflöten und Blockflöten waren mit im Gepäck, dazu viele mutige Schülerinnen und Schüler, die ihre Stimmen und ihr Können einsetzten, um Freude zu schenken.
Gleich beim ersten Lied, „Kling, Glöckchen“, bekamen die Bewohnerinnen und Bewohner kleine Glöckchen in die Hand und durften mitbimmeln – das machte sichtlich Spaß und ließ viele Gesichter aufleuchten. Man merkte schnell, wie aufmerksam zugehört wurde – die stillen Momente zwischen den Liedern waren fast genauso berührend wie die Musik selbst.
Zum Abschluss bekam jedes Kind eine rote Rose, die anschließend an die Bewohnerinnen und Bewohner verschenkt wurde. Dabei entstanden viele kurze, schöne Begegnungen, begleitet von dankbaren Blicken und herzlichen Worten.
Für uns war dieser Besuch ein weiterer schöner Einsatz von „Dienende Hände“: mit Musik, Zeit, offenen Herzen und kleinen Gesten zeigen, dass niemand vergessen ist. Mit dieser Freude im Herzen ging es für uns wieder zurück in die Schule – reich beschenkt durch das, was wir eigentlich schenken wollten.